Mit dem 8. April 2012 sind die neuen europäischen Luftfahrtvorschriften der European Aviation Safety Agency (EASA) in Kraft getreten. Durch den stufenweisen Einstieg Deutschlands in das Regelwerk wurden sie im Ausbildungsbereich mit dem 8. April 2013 umgesetzt. Als Approved Training Organisation (ATO) im Ausbildungsverbund der Schule des DAeC-Landesverbandes NRW bildet die Luftsportgemeinschaft Flugschüler nach diesen Bestimmungen aus.

Neben den bisherigen Berechtigungen auf der Ebene der Joint Aviation Requirement (JAR-FCL)-Regeln, die weltweit gelten, hat die EASA eine neue „nationale“ Lizenz für den Bereich der EU eingeführt, die Light Aircraft Pilot Licence (LAPL). Der bisherige JAR-FCL-Schein wird dann wieder – wie vor 2004 – PPL-A heißen und ICAO-konform ausgestellt.

Für den Erwerb des LAPL(A) und später auch für seine Erhaltung gelten gegenüber dem PPL-A etwas erleichterte Bedingungen. Er ist beschränkt auf Flugzeuge mit max. 2 t Abfluggewicht und nur in den beteiligten EU/FAA-Ländern gültig. Das spielt aber faktisch kaum eine Rolle, da die meisten Scheininhaber äußerst selten außerhalb dieses Bereiches fliegen. Nicht so einfach möglich ist dann auch die Umschreibung auf ausländische Lizenzen, sofern das überhaupt jemand braucht.

Man kann die Berechtigungen SPL zum Führen von Segelflugzeugen, die Klassenberechtigung für Reisemotorsegler und die Privatpilotenlizenz für Motorflugzeuge, die Kunstflug-, die CVFR- sowie die Schlepp-Berechtigung erwerben. Weiterhin werden Kurse zum Erwerb des Sprechfunkzeugnisses angeboten.Weitere Informationen stellen wir Ihnen hier als PDF Download zur Verfügung: