JERSEY oder wenn einer eine Reise tut . . .
Die Teilnehmer dieser Tour
Ein Beitrag von unserem Vereinsmitglied Elke Hüwel

Rubrik: Wochen Tour

Flugzeuge: D-EETE, D-EFJP, D-ELRI
Datum: 27.08. - 31.08.2005
Kontakt: elke.huewel@edlr.de

Teilnehmer v.l. :
Andreas Sewing, Christine Jänsch, Boris Schwarze, Elke Hüwel, Helmut Wegener, Norbert Eusterholz, Petra Sewing

Am Mittwoch, den 24.08.05 wollten wir zu den Kanalinseln fliegen. Leider war ab Donnerstag das Wetter schlecht angesagt und so mussten wir den Abflug auf den folgenden Samstag verlegen. An diesem Tag konnten oder wollten 3 Flieger dann nicht mehr mit und so verteilten wir Paxe und Gepäck auf die verbliebenen Flieger.

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Nachdem wir um 10 Uhr gefrühstückt hatten, sollte es um 11 Uhr los gehen. Tja und dann legte Andreas Sewing nebst dem Gepäck auch noch den Autoschlüssel in den Kofferraum und schlug diesen zu. Uuups, wenn einer eine Reise tut…
Nachdem ein Ersatzschlüssel aus Horn geholt wurde, konnte die Reise gen Westen denn zur Mittagszeit losgehen. Erste Station war Kortriyk in Belgien. Auf dieser Route sahen wir auch die einzige Windmühle.

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Gegen Abend landeten wir auf Jersey und durften erstmal jede Menge Formalitäten erledigen. Die anschließende Hotelsuche war nicht wirklich einfach, da auf Jersey am Montag Bank-Holiday gefeiert wurde und viele Hotels ausgebucht waren. Für die erste Nacht bekamen wir jedoch alle Quartier im ältesten Hotel Jersey`s, direkt im Zentrum der Hauptstadt St. Helier. Das Hotel begeisterte uns durch altenglischen Charme und vorzügliches Dinner. Vom Hotel aus hatten wir eine gute Aussicht auf das Elizabeth Castle. Im Erdgeschoß wurde eine Party gefeiert, die die Betten im vierten Stock noch wackeln ließen. Hier steppte der Bär und es war eine Stimmung wie auf Ibiza. Oh Olaf, da hättest Du was zum Baggern gehabt.

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Am nächsten Tag buchten wir über die Touristinfo ein Hotel für die nächsten drei Tage. Der Preis stimmte und im Prospekt sah es hübsch aus. Als wir eingecheckt hatten und auf die Terrasse traten waren wir angenehm überrascht von der wunderbaren Aussicht über die St. Bredelades Bay und nahmen zunächst einmal ein kühles Bad. Zum Strand hinunter ging es vorbei an einem herrlich angelegten Garten, alles war fein. Das Wasser war auch da, nicht unbedingt garantiert, denn Jersey hat einen enormen Tidenhub. Wenn sich das Wasser komplett zurückgezogen hat, vergrößert sich Jerseys Fläche um das doppelte.

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Doch dann stellten wir fest, dass wir uns in einem Methodisten-Hotel befanden. No alcohol !!! no cigarettes !!! no Sex ??? Vor dem Frühstück gab es Gottesdienst in der Hotelhalle. Ein gewaltiger Kontrast zu unserem ersten Hotel, aber beide waren irgendwie prima. Uuups, wenn einer eine Reise tut…

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In den nächsten Tagen unternahmen wir einige Ausflüge über die Insel. Manchmal fuhren wir mit den alten Taxen, manchmal mit dem Bus. Wir hatten einen schönen Ausblick in Gorey vom Mont Orgueil Castle, 200 Stufen waren nullkommanichts erstiegen. Im Burghof fand eine Vorführung mit Falken statt. Nachmittags wollten wir dann lecker noch ein Käffchen trinken, das war vielleicht eine Aktion. Ein unter Kastanienbäumen gelegener Biergarten schloß um 17 Uhr, in einem anderen Kaffee herrschte Buddha, in einem weiteren Bistro durften wir nicht rauchen. Zum guten Schluß bekamen wir nach einer Stunde dann unseren wohlverdienten Kaffee in der Lounge des Hotels Pomme Dòr. Edel in weichen Sesseln, im Schatten und mit Raucherlaubnis. Uuups wenn einer eine Reise tut . . .

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Ein weiterer Ausflug brachte uns zum Jersey Zoo, ebenfalls sehr sehenswert. Hier gab es quietschebunten, sehr süßen Kuchen und Christine erstand einen chicken Regenschirm mit Elefanten. Abendessen nahmen wir immer in einem Strandrestaurant, wo man rustikal essen konnte. Auf besonderen Wunsch der Bedienung musste Nobsy auf die Damentoilette, da die Herrentoilette defekt war. Fortan hieß er nur noch Lady Eusterholz. Uuups, wenn einer eine Reise tut…

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Am nächsten Tag besuchten wir die Nachbarinsel Alderney, im Anflug ein dicker Felsen mit Massen von Möwen, die den ganzen Felsen schon weißgesch…. hatten. Der kleine Inselverkehr wird dort mit einer Flotte Treiländer geflogen.

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Jersey hat den Ruf der Neureichen, Guernsey den des alten Adels und Alderney wird nachgesagt, dass dort nur nichtsnutzige Trinker herumlungern, die den ganzen Tag nichts weiter zu tun haben als Flaschen leerzutrinken und an der Kaimauer herumzulungern.
Uns gefiel es hier trotzdem und wir sind beim Kaffeetrinken geblieben.
By the way: Bevor wir nach Alderney rüberfliegen konnten, mußte Boris seinen Flieger erst anreißen, er hatte den Hauptschalter zwei Tage zuvor nicht ausgemacht. Uuups, wenn einer eine Reise tut…

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Am Mittwoch ging es dann zurück. Zunächst ein Stündchen über Wasser zur Isle of White, weiter entlang die englische Südküste mit ihren sehenswerten Seebädern zum Flugplatz Shoreham. Hier herrschte reges Treiben, viele übten bereits für die am Wochenende anstehende Airshow. Hier hielten wir uns eine ganze Weile auf.

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Der Weiterflug führte uns über Brighton und die Eurotunneleinfahrt bei Dover übers Wasser nach Calais. Ein weiterer Stop war wieder in Kortrijke. Hier wird langsam die Zeit für den Rückflug knapp. Als wir denn unsere Uhren wieder eine Stunde vorgestellt hatten, war klar, dass wir zumindest mit der Emeraude nicht mehr zum Haxterberg kommen konnten. Aber nun kennen Boris und Elke den größten Biergarten Mönchengladbachs, auch nicht schlecht. Uuups, wenn einer eine Reise tut…

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Eure Elke Hüwel

letzte Änderung: 15.09.2005 | 23:52