
Die Luftsportgemeinschaft Paderborn hat eine Belohnung in Höhe von 500 Euro ausgesetzt, die zur Ergreifung des Täters führt, der in der Zeit zwischen Samstagabend und Sonntagmorgen eine Rasenfläche am Modellfluglatz Haxterberg erheblich beschädigt hat.
Nach den Ermittlungen der Polizei hatte der Täter in der Zeit zwischen 18.30 Uhr und 09.15 Uhr zunächst eine Schranke, die die Einfahrt zu dem Gelände an der Straße Wegelange sichert, beschädigt. Danach war mindestens ein, möglicherweise waren auch mehrere Quadfahrer unerlaubt auf die Rasenfläche gefahren und hatte durch Brems- und Beschleunigungsmanöver entsprechende Beschädigungen auf dem etwa 12000 Quadratmeter großen Rasenstück verursacht.
Die Rasenfläche wird üblicherweise für Starts und Landungen von Modellflugzeugen genutzt. Nun ist durch die Vielzahl von Furchen und Beschädigungen eine ungehinderte Nutzung zunächst nicht mehr möglich. Für die Wiederherstellung wird ein entsprechender finanzieller Aufwand notwendig sein. Da es in der Vergangenheit wiederholt zu Sachbeschädigungen in dem Bereich gekommen ist, hat sich diesmal der geschädigte Verein entschlossen eine hohe Belohnung auszusetzen. Zeugen, die Hinweise zu möglichen Verdächtigen geben können, werden gebeten unter der Telefonnummer 05251-3060 mit der Polizei Kontakt aufzunehmen.

Pressespiegel: Aus dem Artikel der 'Neue Westfälische', von Hans-Hermann Igges
(komplett hier nachzulesen)
Schon mittags hatten hunderte Besucher die Höhe mit dem schönsten Fernblick in Paderborn erklommen und sich dort die besten Plätze gesichert: Sei es im Klappstuhl direkt an der Start- und Landebahn oder im Strandkorb auf "Wolke 7", dem Vereinslokal unter dem Tower. Wer früh kam, der konnte meist auch sofort abheben: Viertelstündige Schnupperflüge über das Paderborner Land (ab 16 Euro) in einem der sechs Motorflieger waren heiß begehrt.
Fotostrecke der Zeitung 'Neue Westfälische'
Bildergalerie zum Rundflugtag 2011
Learn to Fly soll potentiellen jungen und interessierten Schülern / Studenten den Flugsport am Haxterberg näher bringen. Fliegen lernen über Paderborn ist kein Hobby für den extravaganten Geldbeutel, sondern vielmehr eine Lebenseinstellung die für jedermann erschwinglich ist.
„Über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein...“ beginnt der bekannte Song von Reinhard Mey, selbst ein passionierter Hobbyflieger. HochGLANZ ist der Einladung der „Luftsportgemeinschaft Paderborn“, dem Verein, der den Flugplatz am Haxterberg betreibt gefolgt und hat sich Paderborn von oben angesehen...
Zum Artikel ->

Mitschnitt Radio Hochstift ( Quicktime wird benötigt)
Quelle: Radio Hochstift
Die Start- und Landebahn am Haxterberg ist von warmen Frühlingswinden vom Eis und Schnee des vergangenen Winters befreit worden, und so steigen die Motorflieger wieder regelmäßig auf.
Auch die Segelflugzeuge haben die jährlichen Jahresnachprüfungen bestanden (ähnlich der Hauptuntersuchung beim Auto) und werden von den Segelflugzeugpiloten (wie z.B. Ingo Zoyke im vergangenen Jahr) für sportliche Höchstleistungen auf Streckenflügen von bis zu 1000 km Länge geflogen.
300 Mitglieder gehören derzeit der LSG Paderborn an. 15 Flugzeuge stehen ihnen zur Verfügung. Der Verein ist ständig auf der Suche nach jungen Piloten. Die ersten Flüge können Jugendliche ab 14 Jahren zunächst mit einem Fluglehrer unternehmen. Der erste Ausbildungsabschnitt wird mit Alleinflügen abgeschlossen.
Noch jüngere Menschen (und natürlich auch alle anderen) können die ersten Flugerlebnisse aktiv in der Modellbau-Abteilung der Luftsportgemeinschaft Paderborn sammeln. Hierfür ist eigens ein eigener Modellflugplatz unweit des Landeplatzes auf dem Haxterberg angelegt worden.
Wer Interesse am Flugsport hat, kann sich auch gerade jetzt auf dem Flugplatz Haxterberg melden. Der Funke der Begeisterung der Piloten für die Fliegerei springt sicher auch auf viele Besucher über. Und so mancher Passagier hat als Mitflieger glänzende Augen, nachdem er einen Blick aus der Luft auf Paderborn geworfen haben wird.

Der Winter ist fast vorbei und vielleicht fallen in den kommenden Tagen noch ein paar Schneeflocken. Aber das hindert die Paderborner Flieger vom Haxterberg nicht an der Ausübung ihres schönen Hobbys. Aus der Luft gesehen ist die Welt (noch) eingehüllt in das weiße Winterkleid, aber der Frühling und somit der offizielle Start der Flugsaison naht.
Hier einige Bilder vom Winterflugbetrieb
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Zwei Loipen für Skilanglauf hat das Sportamt der Stadt Paderborn spuren lassen. Auf dem Sonderlandeplatz Haxterberg wartet eine 2,4 Kilometer lange Loipe auf Skilangläufer. Die Strecke im Schloß und Auenparkgelände Schloß Neuhaus ist 1,9 Kilometer lang, Einstieg ist von der Straße „Zur Gartenschau“. |
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Wer nicht glaubt, dass der Nikolaus fliegen kann, der sollte sich am Sonntag, 6. Dezember, ab 15: 00 Uhr am Haxterberg auf dem Flugplatz der Luftsportgemeinschaft (LSG) Paderborn und im Cafe & Restaurant Wolke 7 persönlich davon überzeugen.
Der Sonderbesuch des Nikolaus' nebst Gefolge ist sicherlich nicht nur für die Kinder der Vereinsmitglieder ein Highlight, sondern vielmehr werden zu diesem unkonventionellen Auftritt des Weihnachtsvorboten auch herzlich alle Kinder mit ihren Eltern aus der Umgebung eingeladen.
Gegen 16: 00 Uhr wird der erwartete Gast einschweben. Bis dahin sorgt Beate Krause mit ihrem Team des Cafe & Restaurants Wolke 7 für das leibliche Wohl. Selbstverständlich verteilt der Nikolaus auch Geschenke, an deren Beschaffung sich die Eltern mit einem kleinen finanziellen Beitrag beteiligen.
Anmeldungen (zur besseren Vorbereitung für den Nikolaus) unter Telefon (0 52 51) 2 05 55 89
(c) Westfalen-Blatt (siehe Pressespiegel) Tausende Menschen hatten am Sonntag, 6.September ein gemeinsames Ziel: den Haxterberg. Dort lockte das Flugplatzfest der Luftsportgemeinschaft Paderborn mit zahlreichen Attraktionen, die sich natürlich allesamt ums Fliegen drehten.
Besonders hoch im Kurs standen Rundflüge. Kein Wunder, denn Besucher konnten an diesem Tag zum Selbstkostenpreis des Vereins mit unterschiedlichen Fluggeräten - Hubschraubern, Motordrachen, Doppeldeckern - in die Luft gehen und sich der Faszination Fliegen hingeben.
Zwei, die sich dem Luftsport mit Leib und Seele verschrieben haben, sind Thomas Fritsch und Hardy Klingenmeier. Sie waren aus Gelnhausen in der Nähe von Frankfurt mit zwei historischen Doppeldeckern angereist. Die beiden Flugzeuge der Marke Boeing Stearman sind Baujahr 1942 und 1943. »Das ist noch richtiges Fliegen. Das kann man mit modernen Maschinen nicht vergleichen«, schwärmt Klingenmeier von seinem Doppeldecker - ein Modell, dass in den 40er Jahren von der US-Armee als Trainingsflugzeug eingesetzt wurde. Klingenmeier ist ebenfalls Ausbilder und schult Piloten in der Kunst des Doppeldeckerfliegens. 
Thomas Fritsch bekommt leuchtende Augen, wenn er über sein Hobby spricht. Er beschreibt seine Leidenschaft so: »Das ist die Faszination für Oldtimer und der Wunsch, diese alten Maschinen am Leben zu erhalten.« Ein unerschwingliches Hobby? »Nein«, sagt Fritsch, »das ist nicht teurer als Motorradfahren.« Kostspielig und schwierig sei allein die Beschaffung von Ersatzteilen für seltene Flugzeugmodelle.
Der Funke der Begeisterung der Piloten für die Fliegerei sprang auch auf viele Besucher über. Am Stand für die Rundflüge bildete sich eine lange Schlange. Und so mancher Passagier hatte glänzende Augen, nachdem er einen Blick aus der Luft auf Paderborn geworfen hatte.

Gästerundflüge in mindestens 14 Fluggeräten werden am kommenden Sonntag (6.9.) ab 10: 00 Uhr auf dem Haxterberg zum diesjährigen Flugplatzfest der Luftsportgemeinschaft Paderborn e.V. (LSG) angeboten. Der Eintritt ist wie immer frei, für die Flüge berechnet die LSG lediglich die Selbstkosten. Das durchaus sehenswerte Aufgebot an Luftsporttechnik ist in diesem Jahr so groß wie noch nie, freut sich Vereinschefin Christine Jänsch. Neben Segel- und Motorflugzeugen warten ein Tragschrauber, auch als Gyrocopter bekannt, ein Hubschrauber und ein Motordrachen auf flugbegeistertes Publikum. Der am Paderborner Himmel gelegentlich kreisende gelbe Doppeldecker vom Typ Boing Stearman aus den 40er Jahren des vergangenen Jahrhunderts bekommt Verstärkung durch ein baugleiches Exemplar, so dass doppelt so viele Oldtimermitflüge möglich sind. Am Start ist zudem ein Segelflugklassiker, der sogenannte Doppelraab. Das moderne Segelflugzeuge nicht immer abhängig von Schleppgelegenheiten sind, beweist eine sogenannte ASH 25 M. Jene verfügt über einen einklappbaren Propeller und kann deshalb ohne fremde Hilfe abheben.
Erweitert wurde auch das Rahmenprogramm. Eine Minikirmes kümmert sich um die jüngeren Gäste, erstmalig startet ein düsengetriebenes Modellflugzeug, Segelkunstflieger Eugen Schal wird im Laufe des Tages zweimal seine spektakulären Flugverläufe mit an den Flügelenden montierten Rauchkartuschen in den Himmel malen. Mit dem Einmann-Ultraleichtflieger ‚Silence' stellt sich ein in Ostwestfalen entwickeltes und gebautes Flugzeug einer breiteren Öffentlichkeit vor.
Natürlich wird auch die legendäre Kuchentheke wieder installiert und das Vereinsrestaurant ‚Wolke 7' mit seiner wunderschönen Terrasse ist auf großen Besucherandrang vorbereitet.
Wer sich dem Flugsport noch etwas mehr nähern möchte, kann sich am Sonntag direkt vor Ort als Schnuppermitglied für vier Wochen zum Preis von 50,- Euro bei der LSG einschreiben. Darin enthalten sind fünf Segelflugstarts und die Chance, süchtig auf einen Sport zu werden, den man nahezu ein Leben lang betreiben kann.

Einer der besten Kunstsegelflieger der Welt hat seine fliegerische Heimat am Haxterberg und heißt Eugen Schaal. Der 41-jährige Diplomingenieur hat bei der Weltmeisterschaft im tschechischen Hosin den fünften Platz belegt. Eugen Schaal ist Mitglied und 2. Vereinsvorstand der Luftsportgemeinschaft Paderborn. Am Haxterberg trainiert er regelmäßig spektakuläre Flugmanöver, die Namen tragen wie zum Beispiel "Chinese", "Loop" der "Schräger Humpty mit ganzer gerissener Rolle".
Und dass er diese bestens beherrscht, hat der 41-jährige nun bei der WM der Kunstsegelflieger bewiesen. Im Feld der 34 Piloten aus elf Nationen konnte sich Eugen nach Pflicht- und Kürprogramm ganz weit vorne positionieren.
Während des Wettkampfes durften die Teilnehmer ihre Flugfiguren in einem 1000 Meter langen, 1000 Meter breitem und 1000 Meter hohen elektronisch überwachten Luftraum präsentieren. Jeder noch so kleine Fehler oder das Überfliegen der Boxenränder wurde mit Punktabzug geahndet.
Am Ende reichte es neben Rang fünf für Eugen Schaal in der Einzelwertung zudem zu einer Bronzemedaille für das deutsche Team.

Der ursprünglich für Donnerstag, 11.Juni geplante Start der Touringgruppe in Paderborn-Lippstadt und der Wettbewerbsgruppe auf dem Haxterberg fiel leider aus. Die bis zum Nachmittag nicht abziehenden Wolken verhinderten den Abflug. Mit gehöriger Improvisation sind daraufhin insgesamt 150 Piloten und Co-Piloten auf die Hotels in Paderborn und das Flughafenhotel verteilt worden. Ob der guten Betreuung durch die Teams am Haxterberg (die Luftsportgemeinschaft Paderborn e.V. - LSG) und am Verkehrsflughafen ( Flughafen Paderborn Lippstadt GmbH in Kooperation mit dem hier ansässigen Luftsportverein Geseke e.V.) blieben die Teilnehmer jedoch glücklicherweise bei Laune und sind tatsächlich voll des Lobes für die Ostwestfalen ;-)
Am darauffolgenden Freitag waren die Wetterverhältnisse deutlich besser, so dass 11: 00 Uhr alle Maschinen beide Flugplätze verlassen hatten. Durchgeführt wurden dann gleich zwei Etappen; die Wettbewerbsgruppe machte einen Zwischenstopp in Aschaffenburg, um später weiter nach Bad Gandersheim zu fliegen. Die Touringgruppe pausierte kurz in Idar-Oberstein und übernachtete in Bonn-Hangelar. Die jeweils letzten Etappen waren auch wieder volle Wertungsflüge. Am Samstag steuerten alle Teilnehmer den Verkehrsflughafen Bremen an ...und landeten dort quasi zwischen den Großflugzeugen. Das muss wohl recht spannend gewesen sein.
Sieger in der Wettbewerbsgruppe wurden übrigens Robert und Darla Deppe von der LSG Breitscheid, in der Touringgruppe Horst Müller, Frank Eichberger und Thomas Möller vom PC Berliner Bären.
Foto-Galerie (Teil 2)

Von Jürgen Vahle Paderborn (WV). Einen Apfel und ein wenig Mineralwasser: Mehr Proviant war nicht nötig, um den Langstreckenflugrekord der Luftsportgemeinschaft Paderborn zu knacken. Ingo Zoyke legte im Segelflug in neun Stunden mehr als 900 Kilometer zurück. Das hat vor ihm noch keiner im Verein geschafft.
Wenn ein Segelflugzeug den Namen des Computerpioniers Heinz Nixdorf trägt, ist das offenbar Verpflichtung. Eingelöst wurde sie von dem 31-jährigen Elektroingenieur Mitte Mai. Unterwegs war der Rekord-Pilot in einer "ASH 25 M" mit 25,5 Metern Spannweite und der Möglichkeit, mit einem bordeigenen einklappbaren Schleppmotor ohne fremde Hilfe die Startposition in der Luft zu erreichen. Mit dem vereinseigenen Langstreckenflug flog er quer durch Deutschland und zurück zum Haxterberg.
Start war gegen 10.30 Uhr in Richtung Hannover, dann ging es nach Koblenz, von dort aus über das Sauerland zurück Richtung Harz. Kurz vor dem Mittelgebirge musste Ingo Zoyke wegen schlechten Wetters sein vereinseigenes Flugzeug in Richtung Sauerland wenden, um schließlich zum Heimatflugplatz zurückzukehren.
Zwischendurch drückte die Thermik den Flieger bis auf 2000 Meter Höhe, wobei derartige Hochleistungsflugzeuge bereits aus 1000 Metern etwa 60 Kilometer weit gleiten können. Der Rekordflug endete nach neun Stunden. Langeweile kam für den Piloten, der seit 1994 regelmäßig im Cockpit sitzt und bereits 90 000 Kilometer in der Luft zurückgelegt hat, nicht auf. "Ziel ist es, möglichst die besten Aufwinde und Wege zu finden. Da muss man sich schon konzentrieren", berichtet er. Dass er die 900-Kilometer-Marke - und damit den Vereinsrekord - geknackt hat, sei vor allem einem Wetterfenster zu verdanken, das sich zur Zeit seines Fluges gehalten habe.
Neues Ziel für den Paderborner Hobby-Piloten: Jetzt sollen die 1000 Kilometer angegangen werden, der Traum eines jeden Segelfliegers. Ein schwieriges Unterfangen, denn auch Ingo Zoyke weiß: "Die letzten zehn Prozent eines solchen Langstreckenfluges sind die schwierigsten."

Drei Tage Sport und Spaß in der Luft und auf der Erde. Das ist die Devise der Teilnehmer und Besucher des Deutschlandflugs, nach der es alle zwei Jahre auf einer anderen Route quer durch die Bundesrepublik geht. Zugelassen zu dem größten, deutschen Motorflugwettbewerb sind zusätzlich zu einmotorigen Motorsportflugzeugen seit einiger Zeit auch bestimmte Ultraleichtflieger und Motorsegler.
Dieses Jahr startet der 36. Deutschlandflug am 10. Juni in Paderborn und endet am 13. Juni mit der Siegerehrung in Bremen. Der Veranstalter, die Motorflugkommission des Deutschen Aero Club e.V., erwartet wieder etwa 100 Flugzeugbesatzungen, die mit ihren Maschinen auf den Flugplätzen für Aufsehen sorgen werden und die Jury von Ihren Flugkünsten überzeugen möchten.
Das Interesse der Sportpiloten an der Teilnahme an der beliebten Veranstaltung ist groß, doch nicht jeder liebt die sportliche Herausforderung eines anspruchsvollen Wettbewerbs. Daher teilen sich die Piloten in zwei Gruppen auf. Die Touringgruppe fliegt von Paderborn-Lippstadt über Idar-Oberstein, Gelnhausen und Bonn-Hangelar nach Bremen. Während des Fluges müssen die Besatzungen verschiedene Aufgaben lösen, wobei insgesamt das Hauptaugenmerk auf ein geselliges Erleben der Veranstaltung unter Gleichgesinnten gelegt wird. Die Wettbewerbsgruppe fliegt von Paderborn-Haxterberg über Breitscheid und Bad Gandersheim zum Zielflugplatz Bremen, wobei vier Wettbewerbsaufgaben geflogen werden. Bei jeder Aufgabe müssen zu bestimmten Zeiten vordefinierte Geländepunkt überflogen und abschließend eine Ziellandung absolviert werden.
Viele Liebhaber der Fliegerei werden auf den Flugplätzen der einzelnen Etappen erwartet, wo die imposanten Ziellandungen beobachtet oder die große Anzahl an Flugzeugen bewundert werden kann.
Das war zumindest die Bilanz der 11 teilnehmenden Piloten. Gleich zu Wochenauftakt wurde ein Zwischenhoch genutzt um eine Strecke von 300 km zu planen und auch zu absolvieren. Bis auf einen Piloten, der den Bürener Segelfliegerkollegen einen Besuch abstattete kamen alle Piloten wieder am Haxterberg an. Am nächsten Morgen wurden bei einem ausführlichen Debriefing die Flüge analysiert.
Dem schlechtem Wetter wurde mit einem Theorietag getrotzt. Nach ein paar praktischen Übungen am Segelflugzeug, z.B. "Wie programmiere ich den Bordrechner oder wie tanke ich Wasser und warum überhaupt ?", konnte der Donnerstag wieder zum fliegen genutzt werden. Diesmal gab es einen Warmluft Tag mit schwierigen Bedingungen und starkem Wind. Mit etwa 500m unter dem Rumpf ging es vom Haxterberg über Altenbeken in´s Sauerland zum Biggesee und zurück. Bis auf drei Piloten, denen der Wind zu schaffen machte, kamen auch hier alle Piloten wieder am Haxterberg an.
Aufgrund der nächsten nahenden Front, wurde der Lehrgang am Freitag nach dem Debriefing beendet. Insgesamt sind wir mit 7 Flugzeugen 4300km geflogen.
Am Sonntag flogen die meisten Lehrgangsteilnehmer schon wieder und mit Streckenlängen von durchweg 600km wurde gezeigt, was gelernt wurde!
Auch im kommenden Jahr soll es wieder einen Streckenfluglehrgang geben.
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Alle Piloten haben jetzt im internen Bereich unter "Handbücher" die Gelegenheit, sich mit dem neuen Flieger mental vertraut zu machen. Sicherlich folgen danach viele schöne Flüge ;-)
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Die Gebrüder Thomas und Vereinsmitglied Matthias Strieker aus Verl sind die Hersteller der 'Silence Twister'.
http://www.silence-aircraft.de
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(Siehe auch Pressespiegel)
Grandiose Winterlandschaften sind derzeit den Mitgliedern der Luftsportgemeinschaft (LSG) garantiert, wenn sie mit ihren Motorflugzeugen in die Luft abheben. Die Aussicht auf die verschneiten Landstriche - wie den zugefrorenen Lippesee - ist einmalig. Klirrende Kälte bietet für die Luftsportler herforragende Bedingungen, um abzuheben. "Kalte Luft trägt besser!"
Sobald die Start- und Landebahn am Haxterberg von Schnee und Eis befreit ist, steigen die Motorflieger regelmäßig auf. Winterpause haben nach wie vor die Segelflieger. 300 Mitglieder gehören derzeit der LSG Paderborn an. 15 Flugzeuge stehen ihnen zur Verfügung. Der Verein ist ständig auf der Suche nach jungen Piloten.
Die ersten Flüge können Jugendliche ab 14 Jahren zunächst mit einem Fluglehrer unternehmen. Der erste Ausbildungsabschnitt wird mit Alleinflügen abgeschlossen. Wer Interesse am Flugsport hat, kann sich auch in den WIntermonaten auf dem Flugplatz Haxterberg melden.
5.000 Besucher, davon ca. 500 Rundfluggäste und zufriedene Aussteller, unser Rundflugtag am vergangenen Sonntag war ein Erfolg!' Wirklich Glück hatten wir aber vor allem mit dem stabilen (Flug-) Wetter, betont Christine Jänsch, Vorsitzende der Luftsportgemeinschaft (LSG) vom Haxterberg.
Geflogen wurde mit nahezu allem, was die Sportfliegerei zu bieten hat: Segel- und Motorflugzeugen, Motorseglern, und einem Hubschrauber. Insgesamt waren zehn Fluggeräte mit Passagieren aller Altersgruppen unterwegs. Flugkunst im Kleinen boten die Modellflieger der LSG beim ‚indoor-Fliegen' in der Flugzeughalle. Segelkunstflug der Spitzenklasse führte der Mannschaftsvizeweltmeister Eugen Schaal begeisterten Zuschauern vor.>
‚Und möglicherweise ist es uns ja auch gelungen, den einen oder anderen zukünftigen Luftsportler zu gewinnen', wirbt Christine Jänsch für eine Sportart, die man von 14 Jahren an bis in hohe Alter betreiben kann.
Weiterführende Links:
Presseartikel zum Rundflugtag 2008
Bildergalerie zum Rundflugtag 2008

Eugen Schaal (LSG Paderborn e.V.) gehört weiterhin zu Deutschlands besten Segelkunstfliegern. Mit dem 7. Platz in der Gesamtwertung hält Eugen Schaal den Anschluss zu den nationalen Top-Leuten seines Sports! Erflogen wurde das hervorragende Ergebnis im Stammflugzeug von Eugen Schaal, einer zweisitzigen Fox.
Viel Ruhe kann sich Eugen Schaal auch nach der DM nicht gönnen. Denn Gerät und Sportler reisen sofort weiter nach Radom-Piastow (Polen), um an der vom 07. bis zum 17. August 2008 stattfindenden Europameisterschaft im Segelkunstflug teil zu nehmen!
Ergebnisse der Deutschen Meisterschaft im Segelkunstflug zum Download
Eines ist sicher: Künftig werden Wanderer, Reitfreunde und natürlich Luftsportler den Paderborner Haxterberg bevorzugt ansteuern. Der Grund heißt „Wolke 7” und ist das sowohl konzeptionell als auch optisch vollkommen umgebaute Restaurant & Café der Paderborner Luftsportgemeinschaft e.V.
Das die neue Inhaberin Beate Krause Gastronomie kann, hat sie seit vielen Jahren mit dem „Grünen Frosch” in der Paderborner Südstadt unter Beweiß gestellt. Und genau das merkt man der „Wolke 7” deutlich an. Unter ihrer Anleitung wurde das in die Jahre gekommene Bistro de facto "weg renoviert". Entstanden ist ein in warmen Pastelltönen daher kommendes Ambiente, das sich wohl am besten mit den Begriffen Lounge für den Innenraum und niveauvollem Biergarten auf der Sonnenterrasse umschreiben lässt.
Die Speisenkarte zieht dem gleich. Der schnelle Hunger kann beispielsweise mit einer Riesenbrezel oder gar einer Frikadelle gestillt werden. Wer es anspruchsvoller mag, darf ausgeklügelte Salatvariationen, Pasta, Fleisch und Fischgerichte ordern. Allesamt nicht abgehoben, aber mit dem ganz besonderen Pfiff. Sonntags wird ab 10.00 Uhr ein Brunch-Buffet aufgebaut (Kinder zahlen nur 0,50 Euro pro Lebensjahr, sonst 7,50 Euro) und ab 18.00 Uhr gibt es täglich ein wechselndes 3-Gänge-Menü für 10,- Euro. Immer, wenn das Wetter es erlaubt, werden auf dem Holzkohlegrill Steaks von Rind, Pute und Schwein zubereitet.
Schon am Eröffnungssonntag haben sich mehrere hundert Gäste von der neuen Gastronomie Ära am Haxterberg überzeugt. Das freut sowohl die Wirtin als auch die vielen Umbauhelfer von der Luftsportgemeinschaft sehr. Wenn es so weiter geht, haben sich die Mühen und Investitionen gelohnt, resümiert die Vereinsvorsitzende Christine Jänsch.
Wer kommen will, kann das übrigens jederzeit, denn auf ist täglich von 11.00 bis 22.00 und sonntags schon ab 10.00 Uhr!
Fliegen ist und bleibt für viele Menschen eine Faszination. Eine hervorragende Gelegenheit, sich den vielen Facetten der Hobby-Fliegerei zu nähern, bietet der Rundflugtag 2008 am 24. August zwischen 10.00 und 18.00 Uhr am Paderborner Haxterberg! Geboten werden Gastflüge im Motorflugzeug, Motorsegler, Segelflieger und im Helikopter. Eine besondere Attraktion in diesem Jahr ist die Mitflugmöglichkeit in mehreren Flugzeugoldtimern. Darüber hinaus gibt es eine atemberaubende Vorführung im Segelkunstflug. Wer es etwas kleiner mag, kann sowohl Outdoor als auch in der Halle Modellflugzeuge in Aktion erleben.
Zwischendurch oder danach darf an der elektronischen Tontaubenschießanlage die ‚ruhige Hand' geprüft werden. Eine Bungee-Trampolin-Anlage verführt zu kleineren, dafür schnellen und häufigen Flügen oder besser Sprüngen. Speziell für Kinder wird eine Pony-Reitanlage aufgebaut, darüber hinaus ein Karussell, elektrische Mini-Motorräder oder sie malen mit Straßenkreide einfach das so genannte Flug-Vorfeld voll.
Die PKW-Oldtimerausstellung ist ein weiterer Höhepunkt des Rundflugtages. In Szene gesetzt werden Fahrzeuge aus den 50er, 60er und 70er Jahren, so beispielsweise ein halbes Jahrhundert alter VW T1- Bus mit geöffneten Ladetüren, einem alten Fernseher und der Sackkarre daneben. Auch ein Picknick der Insassen am eigenen Auto und ein moderierter Abschlusskorso mit Vorstellung von Automobil und Eigentümer sind geplant. Im Laufe des Tages schweben immer mal wieder Fallschirmspringer vom Himmel und werben so für ihren Sport. Viele Verkaufsstände versorgen die aus dem Paderborner Umland erwarteten Gäste mit Speisen und Getränken (besonders zu empfehlen die von denMitgliedern der Luftsportgemeinschaft Paderborn e. V. selbst bestückte Kuchentheke) aber auch kleinen Mitbringseln. Ergänzt wird die Gastronomie durch das vor wenigen Wochen eröffnete wunderschöne Restaurant & Café Wolke7.
Mit einem Klick auf das Bild wird der Flyer vergrößert und im Acrobat Reader zum selber ausdrucken angezeigt!
Wir freuen uns auf Sie und euch!
26. Mai 2008 Vier Piloten vom Haxterberg kehrten am Montag erfolgreich von einem Segelflugwettbewerb im Sauerland zurück.
An zwei von vier Wettbewerbstagen konnten Strecken von jeweils über 300 km im Segelflug zurückgelegt werden.
Der erste Tage war geprägt von guten Wetterbedingungen. Die Strecke führt vom Startort Meschede über Göttingen und Bielefeld zurück nach Meschede. Julian Hilbig konnte hier seinen „Heimvorteil“ gut ausspielen, da ein Großteil der Strecke durch das sonst vom Haxterberg auch beflogene "heimische Gebiet" der Egge und des Teutoburger Wald verlief. Für Ihn ergab sich am Ende des Tages ein hervorragender 7. Platz.
Pechvogel des Tages war Tobias Wibbe, dessen guter Flug wegen eines zu hohen Überfluges der Startlinie in Meschede nicht gewertet wurde.
Der zweite Tage war dann von auf der Strecke Meschede – Fulda – Bad Muender (südlich von Hannover) extrem wechselnden Wetterbedingungen geprägt: Während sich alle Piloten auf dem Weg nach Fulda noch spannende und schnelle Rennen lieferten, verschlechterten sich die Thermikbedingungen auf dem Weg nach Norden drastisch. Hier mussten viele Wettbewerbsteilnehmer schon auf diversen Äckern außenlanden.
Der Pechvogel des Vortages Tobi Wibbe schaffte es jedoch trotzdem noch, den geforderten Wendepunkt zur erreichen und musste erst auf dem Heimweg nach Meschede in der Nähe von Marsberg „zu den Kühen“ auf einer Wiese landen. Die beiden anderen Piloten Marcel Brinkmann und Julian Hilbig umrundeten den Wendepunkt nicht und schafften es durch die kürzere Strecke zurück nach Meschede.
Der ebenfalls teilnehmende Guido Frey schaffte Dank der guten Gleitleistungen des von der Luftsportgemeinschaft Paderborn gestellten Hochleistungsflugzeuges vom Typ LAK 17a das Schlechtwettergebiet zu durchgleiten und in einem spannenden Endanflug entlang diverser Hänge in der Nähe von Brilon zurück nach Meschede. Dies bescherte ihm dann Platz 2 in der Gesamtwertung!
Am Ende des Wettbewerbs ergab sich für die Luftsportgemeinschaft Paderborn folgende sehr erfolgreiche Platzierungen: 2. Guido Frey, 6. Julian Hilbig, 12. Marcel Brinkmann, 19. Tobias Wibbe.

21. Mai 2008 Die Presse berichtete bereits darüber, nun nahm sich auch das Fernsehen der Thematik an. Einen ganzen Vormittag lang hat WDR Redakteur Kolja Selker das Team um Prof. Dr. Thomas Sattel beim Testen eines neu entwickelten Fahrassistenzsystems für PKW begleitet. Schon seit mehreren Monaten nutzten die Forscher der Uni Paderborn die idealen Bedingungen der neuen Start- und Landebahn des Haxterberges für ihre Fahrversuche. Heraus kommen soll dabei eine Sicherheitstechnologie, die in der Lage ist, hoch komplexe Fahrmanöver in Gefahrensituationen zu berechnen und auszuführen. Zu sehen sein wird der etwa zweieinhalb Minuten lange Bericht demnächst in der Lokalzeit OWL. Nach seiner Ausstrahlung ist er dann auch in der WDR Internetmediathek abrufbar.
Siehe auch Bericht im Archiv
Wenige Tage nach ihrem ersten Rekordflug (23. April, 811,89 km) haben Sven Hammerstein und Franz Otte die Messlatte nochmals höher gelegt. Seit Pfingstmontag (12. Mai) beträgt der vereinsinterne Spitzenwert nunmehr841,81 km! Die beiden LSG-Piloten wollten ursprünglich nach Tschechien, haben sich wegen des schlechten Wetters dann aber auf einem Zickzackkurs PB-Münster-Erfurt-Hameln-Koblenz-PB die Streckenleistung erflogen. Fluggerät war (natürlich) die ASH, die Flugdauer betrug neun Stunden.
Auch die anderen Wochenendleistungen lassen sich sehen: Marcel Brinkmann und Tobias Wibbe waren mit der LS 4 jeweils 370 km unterwegs und haben damit ihre persönlichen Bestleistungen erhöht. Ingo Zoyke und Mathias Ebert brachten es am Samstag und Sonntag in der ASH auf 650 km. Insgesamt sammelten die Segelflieger der LSG an diesen Tagen 3772 km Flugdistanz und befinden sich damit in der NRW Landesliga auf Platz 6!

Das funktioniert also nicht nur im südlichen Afrika, sondern auch bei uns: Die LSG'ler Sven Hammerstein und Franz Otte (Co) haben am 23. April 2008 den bisher längsten vom Haxterberg ausgehenden und dort auch wieder endenden Streckensegelflug absolviert. Mit einer Wertungsdistanz von 811,89 Kilometern, der offiziellen Flugzeit von sieben Stunden, 56 Minuten und 54 Sekunden liegt die Messlatte ab sofort ganz weit oben und soll zugleich Ansporn sein, es den Rekordfliegern mindesten gleich zu tun!
Die lange Strecke in aller Kürze: Von Paderborn über den Thüringer Wald und Hof in Richtung München, 70 Kilometer vor Regensburg die wetterbedingte Wende. Dann via Bayreuth, Hassberge bis zur Rhön, dort kostete zu umfliegendes Sperrgebiet einiges an Höhe, weiter gen Sauerland, wo ein leichter Aufwind über der Winterberger Sprungschanze den notwendigen Restlift für die 20.00 Uhr Landung am Haxterberg brachte. Besonderer Dank gilt den Lotsen von Paderborn-Lippstadt, die einen Linienflug der Lufthansa anpassten, um den Haxterberg-Rekord sicher zu stellen. Fluggerät war übrigens die hochbegabte ASH 25 der LSG Paderborn e.V.!
Selbst wenn die 800 Kilometer von Sven Hammerstein und Franz Otte nicht alles überstrahlen würden, wäre dieser Tag dennoch zu einem Top-Datum für den Haxterberg geworden: Freddy Göhausen hat es erstmalig auf 500 Kilometer gebracht und insgesamt haben acht Segelflieger 3.240 Kilometer gesammelt. Gratulation allen am Erfolg beteiligten Luftsportlern!

Seit einem halben Jahr wird in den Morgenstunden oder wenn schlechtes Wetter den Flugbetrieb nicht erlaubt die 600 Meter lange Asphaltbahn der Luftsportgemeinschaft Paderborn e.V. (LSG) auf dem Haxterberg zum Versuchslabor. Ein führerloses Auto zieht dann seine Bahnen, wo sonst Flugzeuge starten und landen.
Die Forschungsgruppe Mechatronik der Universität Paderborn unter der Leitung von Juniorprofessor Dr.-Ing. Thomas Sattel testet in der flugfreien Zeit, ob ein von ihr entwickeltes Konzeptfahrzeug ohne menschlichen Einfluss lenken, bremsen und beschleunigen kann. Ganz konkret werden beispielsweise mit den neu entwickelten Techniken Versuche zum selbstständigen Ausweichen oder Notbremsen in Gefahrensituation durchgeführt. Mehr als 5000 Verkehrstote und über 400.000 Verletzte auf deutschen Straßen im Jahr 2006 bestätigen deutlich die Notwendigkeit von aktiven Sicherheitssystemen im Automobil. Sattel ist überzeugt, dass damit mittelfristig das Fahren noch sicherer und komfortabler wird.
Der ortsnahe Start- und Landeplatz auf dem Haxterberg bietet für die Praxisversuche der sogenannten Fahrassistenzsysteme ideale Voraussetzungen. Das Team um Professor Sattel ist hochzufrieden mit den Rahmenbedingungen und der Unterstützung durch die LSG. In der Fliegerei ist sie ohnehin oberstes Gebot, das wir nun auch einen kleinen Beitrag für die Sicherheit im Straßenverkehr leisten können, freut uns sehr, betont die Vereinsvorsitzende Christine Jänsch.
Bereits jetzt deutet sich an, dass die Zusammenarbeit zwischen den Wissenschaftlern der Universität Paderborn und den Luftsportlern vom Haxterberg auch in Zukunft fortgesetzt wird.

Gleich zwei Mal hat sich Radio Hochstift Reporterin Verena Hagemeier am Sonntag, den 30. März 2008 in die Segelflugzeuge der LSG gesetzt, um das Feeling dieses Sportes für ein Reportage einzufangen. Als Warm-Up zunächst ein ganz normaler Flug, allerdings bei 20 Knoten Crosswind (Seitenwind), mit Julian Hilbig. Mutig geworden, folgte dann ein Kunstflug an Bord der Fox von und mit Eugen Schaal...
Gesendet wurde die Kurzreportage am 2. April 2008 in der Radio-Hochstift-Sendung ‚Hallo Wach'.

Im unserem Bistro hängt eine ständig wechselnde kleine Fotoausstellung von Vereinsmitglied Inge Mertens, zur Zeit zum Thema "Fenster". Hier sind ein paar der gezeigten Bilder.


Am Freitag, den 01.02.2008 findet im Bistro des Flugplatz Haxterberg um 19: 00 Uhr ein Flugsicherheitsvortrag mit Flugsicherheitsinspektor Peter Nemitz statt.
Ziel von FSI Peter Nemitz ist durch Aufklärung Flugunfälle zu vermeiden. Jeder Pilot soll die Möglichkeit haben sich und andere für die Gefahren, die in der Allgemeinen Luftfahrt lauern zu sensibilisieren. FSI Nemitz will anregen, das eigene Verhalten zu überdenken und zu verbessern, damit auch zukünftig der Spaß am Luftsport so sicher wie möglich erlebt werden kann. Wer glaubt, alles zu wissen, ist in der Regel nicht mehr bereit dazuzulernen. Leider kann aber auch gedankenlose Routine tödlich sein. Hier will FSI Nemitz ansetzen.

An einem schönen klaren Herbst-Samstagnachmittag machten sich 11 Flugzeugbesatzungen der Luftsportgemeinschaft (LSG) Paderborn und befreundeter Vereine, bestehend aus Pilot und Co-Pilot, auf eine kleine Reise ins Sauerland. Bei den Co-Piloten handelte es sich zum Teil um "Fußgänger", wie man in der Fliegersprache scherzhaft zu sagen pflegt, also um Menschen ohne Flugschein.
Die Teams hatten unterschiedliche, auch nicht fliegerische Aufgaben zu bewältigen. So galt es im Vorfeld der Rally einen Test mit Fragen aus der Allgemeinbildung sowie aus dem Prüfungskatalog zum Flugschein zu beantworten. Nach einem kurzen Briefing hatten die Piloten in einem bestimmten Zeitfenster einen ca. 120 km langen Rundkurs durch das Sauerland abzufliegen, bei dem anhand von Luftbildern bestimmte Wendepunkte identifiziert werden mußten. Die Rundflüge wurden mit Ziellandungen abgeschlossen. Je näher die Piloten an der Landebahnschwelle aufsetzten, desto mehr Punkte konnten die Teams erreichen. Ein Aufsetzen vor der Landeschwelle wurde als "Außenlandung" bewertet und brachte keine Punkte.
Zum Abschluß des Wettbewerbs folgten noch erheiternde Geschicklichkeitsprüfungen am Boden. Am Abend wurden bei einer kräftigen, wärmenden Suppe und einem meist kühlen Getränk die Sieger geehrt.
v.l. Dieter Wasserkordt, Hubert Kuhn (3. Platz), Edith Steinhaus, Karl Stich (1. Platz), Christine Jänsch, Helmut Wegener (2. Platz)

280 von insgesamt 315 Kilometern der sogenannten Römerroute zwischen Xanten und Detmold haben Marita und Karl-Heinz Höwelkröger aus Hövelhof innerhalb von vier Tagen im Juli 2006 erradelt. Die gleiche Strecke legten im Jahr 9 v. Chr. drei römische Legionen sehr viel mühevoller zurück, um schließlich während der Varusschlacht im Teutoburger Wald von den germanischen Truppen um Arminius endgültig aufgerieben zu werden.
Weil die Höwelkrögers ihre Radtour durch Stempel der anliegenden Hotels, Museen oder Tourist-Informationen dokumentierten, erfüllten sie die Bedingungen zur Teilnahme an einem Gewinnspiel der Münsterland Touristik e.V. aus Steinfurt. Mit dem am Ende gewonnen ersten Preis durften sie die Römerroute dann nochmals erleben: im Flugzeug!
Gestartet wurde am 23. September am Paderborner Haxterberg in einem Sportflugzeug der ansässigen Luftsportgemeinschaft Paderborn e.V. (LSG). Von dort ging es zunächst nach Detmold zum Hermannsdenkmal, daraufhin nach Xanten und wieder zurück nach Paderborn. Mit einer Zwischenlandung in Dinslaken dauerte die Römerroute diesmal nur drei Stunden. Ein unvergessliches Erlebnis, freut sich Marita Höwelkröger, die übrigens in diesem Jahr gemeinsam mit ihrem Mann die Kaiserroute zwischen Aachen und Paderborn auf dem Fahrrad ‚erfuhr'.

5.000 Besucher, 250 Rundfluggäste und zufriedene Aussteller, unser Rundflugtag am vergangenen Sonntag war ein Erfolg!' Wirklich Glück hatten wir aber vor allem mit dem stabilen (Flug-) Wetter, betont Christine Jänsch, Vorsitzende der Luftsportgemeinschaft (LSG) vom Haxterberg.
Geflogen wurde mit nahezu allem, was die Sportfliegerei zu bieten hat: Segel- und Motorflugzeugen, Motorseglern, einem Hub- und einem Tragschrauber. Insgesamt waren zehn Fluggeräte mit Passagieren aller Altersgruppen unterwegs. Flugkunst im Kleinen boten die Modellflieger der LSG beim ‚indoor-Fliegen' in der Flugzeughalle. Segelkunstflug der Spitzenklasse führte der frischgebackene Mannschaftsvizeweltmeister Eugen Schaal begeisterten Zuschauern vor.>
‚Und möglicherweise ist es uns ja auch gelungen, den einen oder anderen zukünftigen Luftsportler zu gewinnen', wirbt Christine Jänsch für eine Sportart, die man von 14 Jahren an bis in hohe Alter betreiben kann.
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Heh, schau mal an, den kennen wir doch
steht auf dem Podest und grient auch noch.
Die deutsche Mannschaft hat richtig Knallgas gegeben
darf dafür die Silbermedaille mitnehmen.
Von der Segelkunstflug-Weltmeisterschaft
der Eugen den Fox nun zum Berg zurück schafft.
Weiterhin tolle Flüge der deutschen Mannschaft und Dir
zur Medaille in Niederöblarn ganz herzlich gratulieren wir.
(Elke Hüwel)
Hier die Presseberichte

An einem Wochenende im August trafen sich fünfzehn jugendliche Segelflieger im Alter von fünfzehn bis zwanzig Jahren aus den Luftsportvereinen der Umgebung zum alljährlichen Vergleichsfliegen am Flugplatz Haxterberg.
Bei diesem Wettbewerb beurteilt eine fachkundige Jury von Fluglehrern die Beherrschung von Start und Landung sowie verschiedener Übungen im Segelflug.
Den ersten Platz belegte Marc Müller (Vinsebeck), Platz zwei ging an Tobias Wibbe (Paderborn) und Platz drei wurde an Björn Hase (Blomberg) vergeben. Alle drei haben sich somit für das Vergleichsfliegen auf Landesebene NW in Oeventrop qualifiziert.
Auch die übrigen Teilnehmer aus Büren, Warburg und Lippstadt wurden mit Urkunden geehrt.

‚Alles rund um das Thema Fliegen' war das Thema der erstmalig beim 25. Internationalen Spielfest in den Paderborner Paderauen gemeinsam ausstellenden Teams vom Verkehrsflughafen Paderborn-Lippstadt und der Luftsportgemeinschaft Paderborn e.V. Trotz oder vielleicht wegen des zeitgleich in Paderborn stattfindenden NRW-Tages war an beiden Informationsständen heftiger Andrang.
Vor allem jüngere Besucher fanden Interesse an dem auf der Paderwiese abgestellten Segelflugzeug (LS 4). Und möglicherweise findet ja auch der eine oder andere demnächst den Weg zum Haxterberg...
Nochmals vielen Dank allen Helfern am Veranstaltungstag, davor und danach!
(Text: Roger Voigtländer Foto: Christian Ewen)

Nach knapp viermonatiger Bauzeit ist die ehemalige Grasbahn am Sonderlandeplatz Paderborn-Haxterberg einer 600 Meter langen und 18 Meter breiten Asphaltbahn gewichen. Vor allem der Gewinn an Sicherheit hat uns zu dieser Entscheidung bewogen, betont die Vereinsvorsitzende Christine Jänsch anlässlich der offiziellen Bahneinweihung am vergangenen Sonntag.
In seiner Grußrede weist Bürgermeister Heinz Paus auf die Einbindung der Luftsportgemeinschaft Paderborn e.V. (LSG) in die Gesamtinfrastruktur der Sportstadt Paderborn hin. Das die Kommune zu ihren Luftsportlern steht, wurde durch die vor wenigen Monaten erfolgte Verlängerung des Pachtvertrages für den Haxterberg mit der LSG um weitere 30 Jahre nochmals bestätigt. Mit kontinuierlichen Teilnahmen der Segelflieger an Europameisterschaften in den vergangenen Jahren und sogar Weltmeisterschaften im Segelkunstflug revanchieren sich die Luftsportler vom Haxterberg für das entegegengebrachte Vertrauen.
Den weiteren Grußworten von Dr. Ulrich Wünsche aus dem NRW-Landesverband des Deutschen Aeroclubs (DAeC) folgte dann die ökumenische Segnung der Bahn durch Dechanat Benedikt Fischer und Pfarrer Karl-Heinz Bartsch.
Die rechtzeitig eingetretene Wetterbesserung hat dafür gesorgt, dass viele Gäste aus nah und fern den Haxterberg anflogen. Unter anderem wurde ein Luxemburger Kennzeichen gesichtet! Zeitweise parkten bis zu 40 Piloten ihre Flugzeuge auf der Rasenfläche längs der neuen Bahn. Das war allerdings der vorläufige Höhepunkt, jetzt findet wieder der ganz normale Flugbetrieb statt, versichert Georg Hartmann, der auf dem Tower des Haxterberges hauptberuflich den Start- und Landebetrieb regelt.
Insgesamt wurden 400.000 Euro in die Start- und Landebahn, die zuführenden Rollwege und eine in der Dämmerung und bei ungünstigen Sichtverhältnissen zuschaltbare Bahnbefeuerung investiert. Die Mittel dazu kamen vom Land NRW, der Stadt Paderborn, Zuschüssen des Landesportbundes und Zuwendungen von Luftsportfreunden und den Vereinsmitgliedern selbst. Für die Flächenversiegelung wurden Ausgleichspflanzungen angelegt, so dass auch diese Bilanz ausgeglichen ist.
Noch etwas ist Christine Jänsch wichtig: Als Landesleistungsstützpunkt für den Segelflug ist der Verein immer wieder auf der Suche nach engagierten jungen Neumitgliedern. Schon ab 14 Jahren kann man oder frau mit der Ausbildung beginnen. Die dafür anfallenden Kosten sind gerade für Jugendliche überschaubar. Wichtig ist die Investition in etwas Zeit und natürlich Lernfleiß für den Theorieteil der Flugscheinprüfung.
Und wer nur einmal ‚hineinriechen' möchte, egal ob jung oder alt, sollte die derzeit mögliche Schnuppermitgliedschaft nutzen. Für 50 Euro erhält man dann innerhalb von vier Wochen fünf Segelflugwindendstarts gemeinsam mit einem erfahrenen Piloten im Cockpit.
letzte Änderung: 04.01.2012 | 11:05