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LSG-Ausflug 27.-29.06.2008 Marienbad/Karlsbad Tschechien Granaten-Jo und das böhmische Pupp
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Ein Beitrag von unserem Vereinsmitglied Elke Hüwel
Marienbad/Karlsbad Tschechien vom 27.-29. Juni 2008
Kontakt: elke.huewel@edlr.de
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Granaten-Jo Spaderna, Commander Rissing, Tschuldigung Sewing |
| D-EELN |
Elke Hüwel, Petra Sewing, Dieter Wasserkordt |
| D-EFJP |
Helmut Wegener, Christine Jänsch |
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Am 27.06.08 führte uns ein weiterer Ausflug der Luftsportgemeinschaft Paderborn-Haxterberg nach Tschechien. Als Zwischenstation hatten wir uns Eisenach ausgesucht, die Wartburg-Stadt und das heutige Zentrum des Fallschirmspringer-Clubs Dädalus. Hier füllten wir Kaffee nach und gaben die Flugpläne nach Marienbad auf.
Die Landung auf der Graspiste von Marienbad verlief dieses Mal trockenen Fußes. Nach Einhallung und Mithilfe durch einen netten tschechischen Flieger bezogen wir unser Quartier in der von den einheimischen so genannten „Pensionsstrasse“. Hier reiht sich wirklich Pen-sion an Pension. Für günstigere Preise als in den Kurhotels wohnt man hier nett und sauber.
 Nach einem Spaziergang durch den weitläufigen Kurpark kehrten wir zwecks Abendessen in gediegener Atmosphäre ins Cristal Palace ein. Frisch zubereitete Speisen und leckere Cocktails gab es hier. Zum Tagesausklang folgten dann noch einige landestypische Beche-rovka, die am nächsten Morgen das Aufstehen jedoch etwas erschwerten.
Am Samstag fuhren wir mit dem Panorama-Zug für 5 EUR hin und zurück ins ca. 50 km ent-fernte Karlsbad. Eine sehenswerte Strecke, vielfach noch sehr ursprünglich und mit Natur pur. Auf den ziemlich ruppeligen Bahngleisen brauchten wir knappe 1,5 Std.
 Karlsbad (Karlovy Vary) ist noch touristischer geprägt als Marienbad. Unterhalb der hübsch renovierten Fassaden warten die Droschken auf zahlungswillige Touris und in den aufge-bauten Ständen kann man Karlsbader Opladen, Becherovka und jede Menge Glasartikel (Kristall) erwerben.
 Am Ende baut sich dann das gewaltig anmutende Grandhotel Pupp auf. Ein riesiger, eben-falls frisch renovierter Hotel-Komplex mit reichlich Zimmern in gehobener Ausstattung. In diesem Teil der Stadt prägen dann auch reichlich Juweliergeschäfte das Straßenbild.
 Mit ca. 50.000 Einwohner ist Karlsbad größer als Marienbad und die Kuranlagen prägen ei-nen großen Teil des Ortes. Karlsbad besitzt insgesamt 14 Quellen. Die heißeste ist 72 Grad warm. Schadenfrohe Mitflieger animieren einen da auch schon mal, die Hände darunter zu halten, pfui!
 Eine weitere Spezialität sind Karlsbader Opladen, ein Feingebäck, das die Bäcker frisch im Straßenverkauf anbieten und womit wir uns reichlich eindeckten.
 Nach einer in dieser Gruppen-Konstellation üblicherweise andauernden Entscheidungsfindung wurde demokratisch beschlossen nicht den früheren Bus, sondern wieder den Pan-aroma-Zug zurück zu nehmen. Während wir auf der Hinfahrt noch begeistert das Panorama genossen, übermannte einen Teil der Gruppe ein kleines Schläfchen. Fly musste aber auch soviel rumrennen, da kann man schon mal müde werden.
 Das Abendessen gab es dann in einer ortstypischen Gaststätte in der Nähe unserer Unter-kunft. Auch hier war das Essen wieder hervorragend und günstig und der ein oder andere wusste beim bezahlen sogar noch, was er alles verzehrt hatte. Der Commander probierte einen „Dracula“, während Josef doch mehr die erfrischende Wirkung des Granaten-Bieres vorzog.
 Den Sonntag schauten wir uns dann noch Marienbad „Mariánské Lásné“ an. Seit 1989 ist dieses Kurbad auch wieder für ausländische Kurgäste offen. Im Kurpark war viel los. Die gußeisernen Kolonnaden aus dem Jahre 1889 mit den singenden Fontänen waren umla-gert. Ein tolles Schauspiel, hier herrschte eine völlig friedliche, angenehme Urlaubsstimmung. Das Wetter passte auch und alle Leute schienen mit sich und der Welt zufrieden und waren gut drauf.
 Im Kurzentrum gab es neben den üblichen Souvenirgeschäften auch ein Mittags-Live-Konzert. Im Schatten der großen Halle ließen wir es uns gut gehen. Honey nahm sich eine große Flasche des angebotenen Heilwassers mit. Dieses veränderte allerdings während des Rückfluges die Farbe von hell-wässrig in seltsames breiig-gelb, ob das noch wirkte?
 Den Rückflug am späten Nachmittag bei immer noch bestem Wetter wählten wir dann über Coburg (schöner Platz, toller Biergarten unter alten Bäumen, aber hohe Landegebühren) und Marburg zurück zum Haxterberg.

Tschükkes Elke H.
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letzte Änderung: 06.07.2008 | 15:29
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