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Ein Beitrag von unserem Vereinsmitglied Elke Hüwel Ein Ostsee-Ausflug der LSG Paderborn nach Rügen – Falster – Fehmarn vom 19.05.-24.05.2008 Kontakt: elke.huewel@edlr.de Flugzeuge: D-EETE, D-EELN, D-EFJP Teilnehmer: Christine Jänsch, Elke Hüwel, Norbert Jahnke, Josef Spaderna, Thomas Rissing, Dieter Wasserkordt, Helmut Wegener |
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Am 19. Mai flogen wir zunächst für einen Pilotenwechsel via Schwerin-Parchim los Richtung Ostsee. Ab 1. Juli 2007 ging der Flugplatz Schwerin für 30 Millionen Euro in den Besitz der in Peking beheimateten Global Logistics Co. Ltd. Die Gesellschaft plant Frachttransporte sowie Passagierflüge zwischen Schwerin-Parchim und China. Seit Mitte 2007 werden u.a. Frachtflüge nach China durchgeführt, allerdings wirkte der Flugplatz auf uns doch relativ ruhig. |
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Dann ging es weiter zum Flugplatz EDCG. In Rügen half uns die Restaurant-Betreiberin bei der Zimmersuche. Wir fanden eine ungewöhnliche Unterkunft im Inneren der Insel nahe des Ortes Bergen vor. Hier gab es viel zu sehen. Eigentlich wirkte diese Pension mehr wie ein Tierpark, es gab Enten, Fasanen, Ziegen, Meerschweinchen, Hasen und laut Auskunft des Besitzers ca. 13-16 Katzen. Aber natürlich gab es auch nette Zimmer und eine kleine Gaststätte. |
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Deutschlands größte Insel mit ca. 50 km Länge und ca. 40 km Breite erschien uns für öffentliche Verkehrsmittel zu zeitaufwändig und so nahmen wir uns 2 Leihwagen. Eine gute Entscheidung, denn so konnten wir doch viele Sehenswürdigkei-ten besuchen. |
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Wir bewunderten die klassische, wunderschön restaurierte alte Bäderarchitektur in Binz, ein su-per Sonnenuntergang und ein leckeres Abendes-sen auf der Seebrücke von Sellin rundeten den Tag ab. Dumm nur für die lauffaulen unter uns dass der Fahrstuhl neben der Treppe nur bis 22 Uhr fuhr. Tja, da war Treppensteigen und Kalo-rienabbau angesagt – ooooch Schätzelchen |
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Eine Strelasund-Querung führte uns über die neu erbaute Brücke nach Stralsund. Hier bekamen wir Strafzettel für überzogenes Parken – ooooch Schätzelchen und nette Einblicke in die Stadt. Ein Besuch der Kirche zeigte uns eine interessan-te Uhr und im Hafen konnten wir Deutschlands größtes Aquarium, das neu erbaute „Ozeanium“ und die „Gorch Fock“ bewundern. Den 1933 erst-mals erbauten Windjammer Gorch Fock (1) konn-ten wir besichtigen. Nach dem Doppelruder inspi-zierte unser Jungspund natürlich auch das Hospi-tal des Schiffes genauer. Komisch, der Doc sieht aus, als hätte er auch gerne im Jahre 1933 eine arme Socke narkotisiert – ooooch Schätzelchen |
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Mit dem Schnellboot kamen wir in knapp 20 Minu-ten zur vorgelagerten Insel Hiddensee. Hier wird der naturfreundliche sanfte Tourismus großge-schrieben. Sanddorn und Mohnblüten sah man hier an jeder Ecke. Bei weiterhin bestem Wetter besichtigten wir den Strand, den Friedhof und das kleine Dorf. Abends ging es zur Ortschaft Sass-nitz, wo wir ein hervorragendes Abendessen be-kamen. Ein Geheimtipp unseres ortskundigen Mit-fliegers Norbert hatte uns in das nette Fischlokal direkt am Hafen gebracht. |
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Vorbei an Rügens bekanntem Kreidefelsen be-suchten wir auch Kap Arkona, wo wir ausgiebig herumspazierten. Norbert und WaKo versuchten eine Bachstelze zu retten, die sich in das alte Seenotrettungsschiff verirrt hatte und den richti-gen Kurs für den Ausflug nicht allein fand. Sehr idyllisch das nahe gelegene Fischerdörfchen Vitt mit dem kleinen Hafen und den reetgedeckten Häusern. |
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Der Koloss von Prora. Irgendwie wowwww. Wäh-rend der Zeit des Nationalsozialismus wurde die-ses ca. 5 km langgestreckte Objekt von der Staatsführung für ein „Kraft durch Freude“-Projekt erbaut. In den Jahren zwischen 1936 und 1939 wurden die acht Gästeblöcke errichtet. Ursprüng-lich geplant war der Bau von fünf Seebädern für jeweils 20.000 Menschen, die es der Bevölkerung ermöglichen sollten, günstig und propagandistisch kontrolliert bzw. beeinflusst jeweils zwei Wochen im Jahr Urlaub zu machen. |
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Mit Ausnahme eines Blocks waren die acht Wohnblöcke, die südliche Festplatzrandbebauung und die Kaianlage bereits im Rohbau fertiggestellt, nicht jedoch die Schwimmbäder, die Festhalle und weite Teile der Wirtschaftsgebäude. Sie wurden niemals verwirklicht. Im Krieg diente die Anlage als Ausbildungsstätte für Luftwaffenhelferinnen später dann als Lazarett oder Unterkunft für Flüchtlinge. Seit Anfang 1993 ist die Anlage öf-fentlich zugänglich. Sie befindet sich nach wie vor im Besitz der Bundesrepublik Deutschland, die allerdings intensiv nach Käufern mit geeigneten Projektvorstellungen sucht. Es war eine beindru-ckende Besichtigung, allerdings empfand ich die Atmosphäre dort als ziemlich unheimlich. |
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Am nächsten Tag flogen wir weiter nach Orupgard auf der dänischen Insel Falster. Die Landungen hier sind völlig easy. Man sucht und überfliegt die Piste, schaut nach dem Windsack, funkt was man vorhat und wirft die Landegebühr einfach in einen an einer Scheune befestigten Briefkasten. An-sonsten muss man Nyköbing nicht wirklich gese-hen haben. Ein unspektakulärer dänischer Ort ohne besondere Highlights, aber alles recht teuer. Dennoch wird uns auch hier die Unterkunft in Er-innerung bleiben. Mehr ausgerichtet wie eine Ju-gendherberge, mit schmalen, übereinanderliegen-den Hochbetten und äußerst spartanisch einge-richtet. Allerdings vor der Terrassentür versehen mit einem traumhaft schönen Garten mit altem Baumbestand. Nach dem ebenfalls spartanisch, aber leckerem Frühstück flogen wir weiter via Ma-ribo nach Fehmarn. |
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Der Flugplatz Fehmarn liegt inmitten saftiger Fel-der. Die Begrüßung dort war ausgesprochen nett, bei der Zimmersuche war man uns behilflich, was auch gut war, denn Fehmarn war sozusagen voll. In zwei Unterkünften bekamen wir dann aber doch noch Quartier. Im Gegensatz zu Nyköbing war hier wieder jede Menge los. Wir bummelten durch den Hauptort Burg und schlenderten durch das Hafengebiet. Hier hatten wir den Aufenthalt nur für einen Tag geplant, haben aber Fehmarn als Aus-flugsziel für mehrere Tage durchaus ins Auge ge-fasst. |
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Auf dem Rückflug machten wir einen Tankstopp in Grube und einen Versorgungsstopp in Celle. Hier gab es leckere, hausgemachte Linsensuppe, so dass wir gut gestärkt am Haxterberg die Flugzeug-reinigung durchführen konnten.
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Eure Elke
letzte Änderung: 02.01.2009 | 02:23